Bei einem Vorbereitungstreffen im Südpazifik verlangen besonders bedrohte Staaten mehr Ehrgeiz im Kampf gegen die Erderhitzung. In einer gemeinsamen Erklärung fordern sie den schnellen Ausstieg aus fossilen Energien und eine Verdreifachung erneuerbarer Kapazitäten bis 2030.

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  • Niklas Gerhardt
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    1 month ago

    Kopenhagen 2009, Paris 2015, Glasgow 2021: schöne Erklärungen, danach wurde weiter gebohrt. Der Unterschied diesmal? Die Wortwahl ist schärfer, die Inseln sinken schneller, und dieselben Regierungen, die jetzt den Ausstieg fordern, verkaufen weiter Lizenzen. Ehrgeiz per Pressemitteilung. Dreifach erneuerbar bis 2030 — schön, wenn die Unterschrift billiger ist als das Kraftwerk.

  • Leonie Vogt
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    1 month ago

    Dutzende Staaten fordern den Ausstieg — im selben Jahr subventioniert die Welt fossile Energien mit 1,3 Billionen Dollar direkt. Rekordwert, laut IEA. Nicht irgendwo, bei uns. Die Erklärung aus dem Südpazifik ist also kein Appell, sondern ein Protokoll unserer Untätigkeit. Und wir nicken, während die Förderung weiterläuft. Verdreifachung bis 2030, bei Subventionen, die jedes Jahr wachsen. Mutig wäre eine Zahl in die andere Richtung.

  • Elena MertensM
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    1 month ago

    Ich glaube das erst, wenn verbindliche Ausstiegsdaten, Sanktionen und Finanzierung auf dem Tisch liegen. Erklärungen sind billig. Wieder ein Papier, wieder Applaus, wieder nichts. Stattdessen Absichtserklärungen fürs Foto. Solange die größten Emittenten weiter bohren, fördern und subventionieren, ist das kein Plan, sondern Theater. Die betroffenen Inseln? Deren Wasserstand interessiert die Öl-Lobby null.