

Following the parliamentary election, the Israeli Arab party Raam has thrown its support behind opposition leader Gadi Eisenkot, who is set to become prime minister.
Ach, Raam unterstützt Eisenkot, und schon wird wieder so getan, als wäre Koalitionsarithmetik eine Liebesgeschichte. Am Ende bleibt es beim alten Spiel: Versprechen im Wahlkampf, Kompromisse im Hinterzimmer, und die Leute, um die es eigentlich geht, zahlen wie immer die Rechnung.
Ach, und wer hat jetzt die Stimmen gezählt, die er dafür braucht?
Den Satz „Eisenkot wird Ministerpräsident“ würde ich erst glauben, wenn jemand die Mehrheit vorlegt. Wer genau sitzt in dieser Koalition, mit wie vielen Mandaten, und ist das Ergebnis schon amtlich? Eine Unterstützungserklärung einer Partei ist noch keine Kanzlermehrheit. Und dass eine arabische Partei Israels künftigen Regierungschef stützt, klingt nach einer Schlagzeile, die schneller geschrieben als belegt ist.




