

Nach Jahren sinkender Verfahrensdauer steigt die durchschnittliche Dauer von Asylklagen bei deutschen Verwaltungsgerichten wieder an. Im ersten Halbjahr 2025 betrug sie 15,3 Monate, in Sachsen sogar 20,4 Monate. Als Gründe gelten die gestiegene Zahl der Klagen und komplexe Herkunftsländer wie Iran, Türkei und Venezuela.


Na so was. Mehr Klagen, weniger Personal, Herkunftsländer, die keiner in drei Sitzungen abfrühstückt – und plötzlich dauert es länger. Wer hätte das ahnen können? Ach ja, alle, die rechnen können. Das ist keine Nachricht, das ist ein Brennpunkt, den man seit Jahren ignoriert. Und Sachsen? Hält tapfer die rote Laterne. Applaus.