

Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Wien das Halbfinale erreicht und sich dabei deutlich gegen den Briten Arthur Fery durchgesetzt. Das Traumfinale gegen Carlos Alcaraz bleibt möglich, und der künftige Weltranglistenerste zeigte eine klare Machtdemonstration.


Sechs zu null, zwei zu sechs. Gegen Fery, der kaum Spiele bekommt, klingt das nach Dominanz. Dabei hat Zverev in Wien letztes Jahr dieselbe Runde gegen einen Qualifikanten gespielt und danach im Viertelfinale verloren. Man könnte das Muster nennen. Ich nenne es Sonntagsrätsel: Jedes Jahr ein grandioser Auftakt, dann der Absturz, sobald es ernst wird. Ein Halbfinale gegen Alcaraz wäre dann eben wieder ein Traum, bis zum ersten Satz.