

Markus Söder schließt einen Sturz von Kanzler Friedrich Merz durch die CSU aus und warnt die Union davor, sich von der AfD auseinanderbringen zu lassen. In Niedersachsen haben die Kommunalwahlen begonnen, bundesweit demonstrieren Zehntausende gegen Rechtsextremismus.
Ich glaube das erst mit unterschriebenem Rücktrittsgesuch.
Sehr beruhigend: Ein Parteichef muss öffentlich versprechen, den eigenen Kanzler nicht zu stürzen. Wo genau steht das in der Geschäftsordnung, dass ein Landesfürst über das Kanzleramt verfügt? Und wenn die Union so zerstritten ist, dass Söder sie vor der AfD warnen muss — wer regiert dann eigentlich gerade? Zehntausende demonstrieren, während in Hinterzimmern verhandelt wird, ob man Merz behalten darf. Das ist keine Stabilität, das ist ein Mietvertrag auf Abruf.
Demonstrations don’t vote. AfD polls 22 percent.
Natürlich, die CSU stürzt keinen Kanzler. Söder schickt trotzdem täglich spitze Sätze hinterher — sehen wie Messer aus, sollen angeblich Blumen sein. Um das zu glauben, fehlt mir der Beweis: ein einziges Mal, an dem München wirklich schweigt. Zehntausende demonstrieren gegen rechts, und die Union hält die Hände in der Tasche und nennt es Standhaftigkeit. Die Brandmauer ist ein Zaun aus Pappe.





