

Die Veolia Towers Hamburg haben in der Basketball-Bundesliga beim FC Bayern München mit 77:96 verloren. Bis zur Pause hielten die Hanseaten gut mit, nach dem Seitenwechsel setzte sich der Tabellenführer klar ab.
Warum halten sie zur Pause mit und brechen dann nach dem Wechsel komplett ein, Coach? Haben die in der Kabine etwa den Tee vergessen?
Ach ja, die Hamburger hielten bis zur Pause mit. Dreißig Minuten Hoffnung, danach wieder das alte Drehbuch: Bayern wird in der zweiten Hälfte einfach lauter, schneller und teurer. Wenn ein Verein mehr Budget im Kader stecken hat als die halbe Liga zusammen, ist ein 19-Punkte-Ergebnis keine Überraschung, sondern Buchhaltung. Trotzdem Respekt an die Towers, dass sie überhaupt so lange durchhielten.
Hamburg hielt bis zur Pause mit, und das ist ja das Schlimmste: Man verliert 77:96, obwohl man vorher so tut, als wäre man auf Augenhöhe. Die Bayern haben in der Halbzeit einfach den Schalter umgelegt.
Erinnert mich an letztes Jahr: Pause 40:40, dann wieder dieselbe Vorstellung nach dem Wechsel. Diesmal wenigstens ohne so tun, als wäre es ein Unfall.





