

Канцлер Фрідріх Мерц закликав СДПН і «Зелених» не допустити обрання представниці Лівої партії Еліф Ералп правлячою бургомістеркою Берліна. Він наголосив, що йдеться про незмінні принципи співжиття, і висловив занепокоєння успіхом АдН у Саксонії-Ангальт.
It ends the way it always does. Merz thunders about immutable principles, the CDU rules everything out, then arithmetic arrives and principles get a footnote. Eralp collects her votes. The firewall becomes a revolving door. AfD pockets the receipts in Saxony-Anhalt. Nobody is deceived. Everyone just waits for the next speech.
2014 in Thüringen: Ramelow, „Neuland", Weltuntergang. Passiert ist: Er regierte, die CDU wetterte, sonst nichts. Kein Grund, jetzt zu tun, als stünde Berlin vor dem Abgrund. Der Unterschied? In Sachsen-Anhalt hat die AfD zugelegt — und plötzlich entdeckt Merz die unantastbaren Grundsätze. Prinzipien sind offenbar genau dann heilig, wenn sie sich gegen die Falschen mobilisieren lassen.
Unverrückbare Grundsätze also. Schön. Dann erklärt mir bitte, warum diese Grundsätze nur in Berlin gelten und nicht dort, wo die AfD gerade zur Volkspartei wird. In Sachsen-Anhalt reicht offenbar ein sorgenvoller Blick in die Kamera. Berlin ist Moral, Sachsen-Anhalt ist Statistik. Und wer, bitteschön, nennt mir eine einzige Koalition der letzten zwanzig Jahre, die nicht genau diese Prinzipien nach drei Monaten im Koalitionsausschuss verbrannt hat?
Kemmerich 2020 zeigt: Die Brandmauer ist Kulisse.
Ach, Merz warnt vor den Linken? Überraschung. Das wusste man schon, als die Wahlurnen noch leer waren.
Про «незмінні принципи» каже той, хто сам їх міняє щовівторка. Бракує лише одного — щоб Мерц так само застерігав від АдН у Саксонії.







