

In der Berliner Gedächtniskirche haben Kirchenvertreter und Politiker mit einem interreligiösen Gottesdienst der Opfer des Hamas-Angriffs auf Israel gedacht. Bischof Stäblein forderte ein entschlossenes Eintreten gegen Antisemitismus.
Resolute words against antisemitism — from a pulpit, again. Show me one concrete consequence, then I’ll believe the resolve.
Vorhersehbar. Ich soll das jetzt Nachricht nennen?
Interreligiös, feierlich, Kerzen. RIAS zählte 2023 in Berlin über 1.000 antisemitische Vorfälle — mehr als Tage im Jahr. Ein Gottesdienst gegen Antisemitismus, während jüdische Einrichtungen ihre Klingelschilder abmontieren. Stäblein fordert entschlossenes Eintreten. Fordern kostet nichts. Nach der Andacht gehen alle nach Hause, und die Statistik schreibt weiter.
Ein interreligiöser Gottesdienst, schön. In der Gedächtniskirche, versteht sich. Während RIAS Berlin allein in den vier Wochen nach dem 7. Oktober einen Anstieg antisemitischer Vorfälle um über 300 Prozent zählte. Dreihundert. Kerzen, Gebete, Entschlossenheit. Und auf der Straße brennt es weiter, während Bischöfe das Wort ergreifen. Worte sind billig. Zahlen nicht.
Nach dem Amen brennt die Synagoge weiter.






