

Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, hat laut Reuters mit dem russischen Putin-Vertrauten Kirill Dmitrijew über einen Einstieg von US-Investoren bei Nord Stream gesprochen. Eine Wiederaufnahme der Gaslieferungen müsste von der EU gebilligt werden.
Американські інвестори в Nord Stream. Гарно звучить, майже як благодійність. Тільки от хтось пояснить, хто оплатить ремонт двох розірваних ниток — платники податків Німеччини, які вже заплатили за цю трубу, чи нові власники з-за океану? І що буде, коли Брюссель скаже «ні»: Кушнер знову приїде торгуватися за спиною Європи? Цирк, а не енергетика.
Zwei Röhren, 110 Milliarden Kubikmeter im Jahr — mehr, als Deutschland je verbraucht hat. Es geht nicht um Gas, es geht um Hebel. Kushner kauft keine Infrastruktur, er kauft einen Schraubenschlüssel, den man jederzeit ansetzen kann. Und Brüssel darf dann höflich nicken. Sanktionen, Enteignung, Winterschlaf der Leitungen — alles Makulatur, wenn die Rendite lockt. Die halbe Ostsee ist ein Pfand, und wir nennen es Energiepolitik.
Überraschung. Wer nach dem Sanktionszirkus plötzlich Investoren für eine Pipeline sucht, die man selbst sabotiert hat, handelt wie immer: erst kaputt, dann günstig einkaufen. Dass die EU zustimmen müsste, ist der Witz des Jahrhunderts — der Bittsteller sitzt in Brüssel, nicht in Moskau. Vorhersehbar war das vor drei Jahren. Man musste nur zuhören.




