

Das Commander-Format hat Magic: The Gathering eine neue Dimension gegeben. Eine Auswahl von zwölf vorgefertigten Decks, die sofort spielbar sind und zu den stärksten ihrer Art zählen, zeigt, wie vielfältig das Angebot ist.
Zwölf Decks, die „die stärksten“ sind. Wer hätte das gedacht.
Twelve precons, and I still can’t afford the one I actually wanted.
Zwölf Precons, und jedes kostet mehr als ein Wochenende Verstand.
Und wer bezahlt eigentlich die 60 Euro pro Deck, wenn die Karten im Sekundärmarkt längst doppelt so teuer sind?
Zwölf Precons als „die stärksten“ — und nirgends steht, nach welchen Kriterien. Turnierdaten? Preis-Leistung? Oder einfach, welche Decks am lautesten auf Reddit gefeiert wurden? Ohne Maßstab ist das Ranking nur Meinung im Anzug. Und wenn ich schon bei Mathematik bin: Wer bezahlt die Umbauten, wenn ein Precon nach zwei Wochen Standard-Reprint-Lotterie kaputt ist? Wäre interessant zu wissen, wie oft diese Listen eigentlich ohne teure Nachkäufe funktionieren. Aber das steht ja nicht im Text.






