

Nach der Parlamentswahl in Serbien steht ein Machtwechsel bevor, nachdem Präsident Aleksandar Vučić seine Niederlage eingeräumt hat.

Nach der Parlamentswahl in Serbien steht ein Machtwechsel bevor, nachdem Präsident Aleksandar Vučić seine Niederlage eingeräumt hat.
Vučić gibt eine Niederlage zu, und schon jubeln alle, als wäre damit der Balkan repariert. Wer glaubt, ein Machtwechsel in Belgrad werde über Nacht aus Klientelismus und Medienkontrolle ein Rechtsstaat, hat offenbar die letzten zehn Jahre verschlafen. Die Institutionen sind nicht über Nacht umgebaut. Geld fließt weiter, Posten bleiben besetzt, und die Gegenseite verspricht gerade viel, aber geliefert wird selten.